Schnitzeljagd mal anders
Nachdem mich mein WG-Partner doch überredet hatte, den Senat zu blockieren, machten wir uns nachmittags mit dem Auto auf Richtung Hofgarten. Dort standen dann ca. 200 Leute friedlich vor dem Hauptgebäude und warteten auf den entsprechenden Hinweis, wo die geheime Sitzung stattfinden soll. Um den Hofgarten herum standen strategisch 15 Ford Transits unserer Staatsexekutive. Durch den einsetzenden Regen getrieben, gingen alle auf einmal los zu den vom Asta bereitgestellten Bussen und setzten sich erstmals ins Trockene. Das war uns beiden zu langweilig (die Senatoren sind da irgendwo draussen und wir warten hier alle?!?!?), also los zur Nassemensa den Asta besuchen. Dort reingekommen (sieht ja ein bisserl aus im Asta wie bei mir im Zimmer :) erfuhren wir im Chaos, dass im Frankenforst eine Forschungsanlage der Uni ist und dass die Senatssitzung dort stattfinden könnte. Jemand sei auf dem Weg, egal auch hin durch die Rushhour.
In Oberkassel sahen wir dann einen leeren grünen Polizeiomnibus, der vor uns sich den Berg rauf nach Vinxel mühte (war dies der falsche Hase? ;). Als mein WG-Partner jemand beim Asta anrief, um es durchzugeben, erfuhren wir auch, dass die „Asta“Busse mit den Demonstranten auch unterwegs nach Vinxel waren. In Vinxel angekommen erwarteten uns zwei Polizeiautos vor dem Institut, die aber nichts machten, doch dann kamen die Astabusse mit Polizeianhängsel und es wurde laut. Nach 20 Minuten (die ersten machten, die Schranke zum Institut zu, viele setzten sich in die Einfahrt) schrie jemand: „Wir sind falsch, der Konvoi hat abgedreht“ und die ganze Gruppe setzte sich wieder in Richtung Omnibusse in Bewegung. Ein paar „Auto“grüppchen blieben vor dem Institut, falls sich dort noch was tut. Doch dann kam der Anruf: Die (Polizei) lassen die Busse nicht abfahren…(später erfuhren wir, dass alle Personalien kontrolliert wurden). Also doch dahin, besser noch: wenn die uns festhalten, dann wird es nicht hier sein: auf nach Wachtberg. (die Polizei hatte doch glatt das ganze Dorf Vinxel verkehrsmäßig gesperrt, aber mit Auto kam man zum Glück raus.)
An der Radarstation dort waren dann schon einige da, aber es regte sich erstmal kaum was, ausser dass wir die ganze Zeit sehr lautstark Parolen sangen und, wie ich denke, jeden normalen Mitarbeiter des Instituts ausbuhten. Und wieder ne Nachricht: Die Omnibusse sind einfach angeblich zurück zur Firma beordert worden, und die anderen saßen in Vinxel fest (sehr blöde Aktion, wer auch immer da hintersteckt).
Nach 2 Stunden demonstrieren, rief jemand: SMS bekommen, Abstimmung im Gange (wieder Pfeifkonzert von uns). Und warten…, nächste Info: 16 pro, 6 contra…. Also hiess es nur noch Präsenz zeigen, damit der Senat beim rausfahren auch sieht, dass es noch nicht zu Ende ist:
Und dann, wie ein kleines Wunder, kamen die „sitzengelassenen“ anderen Studis von Vinxel die Strasse rauf und wurden erstmal herzlichst von uns nach ihrer 3 Stunden „Tortour“ begrüßt.
Als dann die studentischen Senatoren rauskamen, wurden sie alle beklatscht und gaben dann die Ergebnisse durch, und dann ging alles sehr schnell: Es tauchten auf einmal zu den 20 Polizisten, die die ganze Zeit auf uns aufpassten auf einmal noch mehr auf und bauten vor uns eine Menschenkette auf, damit wir nicht auf die andere Strassenseite zum Tor der Radarstation stürmen konnten. Hätten wir auch nicht können, da sich Stosstange an Stosstange dann auch noch ein BulliBlock gebildet wurde. Tor geht auf, Bulli, Bulli, Bulli, 2 schwarze VW Caravelle, voll mit senatorischen Ja-Sagern, und noch ein Bulli hinterher, alle mit gut 40 Sachen zack und weg.
Normalerweise bringt man so Aktionen bei Staatsbesuchen, aber für die Senatoren hatte man doch nicht die 20 Motorrad-Eskorte mit Fähnchen über…
Ob das alles so nötig ist, war und sein wird?
Gesehen wurden wir, und gehört hat man uns sicherlich auch in den Fahrzeugen. Wenigstens etwas.
PS: Ein dickes Dankeschön an die Polizei NRW, ihr wart nett, verständnisvoll, tut ja auch nur euren Job und ein dickes Danke für die Mitzurückfahrmöglichkeit für so viele unserer Studenten, wie es passte. (Lasst nur demnächst den Videowagen weg und macht nur nicht demnächst die Fahrertür zu wenn ich kurz mal bei eurem Funk mitlauschen will ;)
mmmhh, angenehme Ecke der Erde
Vang Vieng: Kurz Eindruck: chiller Paradies am Fluss mit riesiegen Kalksteinfelsen dahinter.
Also angekommen und erstmal mit nem weiteren Israeli ein guesthouse suchen. haben dann ein 4 $ Bungalow am Fluss bekommen auf einer Halbinsel (recht tuer aber dafuer schoen und sauber, im Ort direkt kostet es teilweise nur 2-3 Dollar mit eigenem Badezimmer(erfahrung, eigene Badezimmer schlechter als geminsame Toilette. diese wid meist von den asiaten selbst mitbenutzt und hat die tendenz suaberer zu sein).
Schon beim ersten durchlaufen erkennt man, dass hier viel relaxed wird. Es gibt viele restaurants wo man erhoben an einem recht niedrigen Tisch kaeurt, lungert liegt. einfach gemuetlich, Essen und trinken (und je nachdem auch lecker Rauchen) ist kein Problem sonder macht spass. Leider gibt es aber im Zentrum 3 Restaurants, die meinen das alle Reisende tierisch auf friends stehen. Drum laeuft es auch den ganzen Tag. Am ersten Tag sind wir erstmal rumgelaufen und haben die Stadt erkundet, Emails geschrieben (Sina wollte ihre “neuen Schwestern” treffen, oh, die sind ja vielleicht zwei…kommt alles noch). Haben dann auf der naechsten insel im Fluss das Smile restaurant kennengelernt. Angenehm. kleine Huetten zum drin liegen und die Kalksteinfelsen hinter dem Fluss zum draufstarren beim sonnenuntergang. Ein Tipp fuer alle die chillen wollen (fuer richtiges chillen fragt nach dem Menu und das ihr “trusted customer” seid) nicht offensiv nachfragen sonder so wie beschriben. 3-4 $ fuer lecker Stuff. Der Israeli war dann auch da und wir rauchten uns erstmal einen.
Interessant: anfangs hatte ich mich voll genervt gefuehlt von den ganzen Viechern die rumziehen, Moskitos, Spinnen und Sachen, da weiss man nicht was es ist :) aber nach dem kiffen war ich in meinem Element und keine Stoererei. Man kriegt in Asien sehr schnell eine relativ unbegruendete (wo ich war) paranoia und steigert sich darein und man hat angst vor jeder Muekke. einmal rauchen und alles okai. (Laos und Kambodscha sind in der Beziehung sehr tolerant)..
nun zu den reise Erfahrungen: Essen ist dort nicht ganz billig, da der Tourismus doch im Aufwind ist, aber denneoch zahlt man selten dort ueber einen Dollar, es sei denn, man will unbedingt ne pizza (wo der Rest doch megalecker ist (habe mittlerweile schon ne Pizza gefuttert, aber erst in vietnam).
Was macht man so in Vang Vieng: 1. Kajacking und Hoehlentour, zweitens Tubing und drittens: BEERLAO.
Dieses bier wurde mir so schoen geredet, dass ich selbst an mir zweifle ob es wirklich gut ist. Fakt ist: jeder der es probiert will mehr davon, die Oesterreicher und Schweizer mit denen ich derzeit unterwegs bon, sind nun auch abhaengig. Erstens es schmeckt lecker, zweitens ist es sehr sueffig und drittens, auch verdammt wichtig, man kriegt keinen kopf am naechsten Tag. Einfach genial. Soweit ich weiss kommt die Hefe und der Malz aus deutschland, der Hopfen aus Frankreich und der Reis aus Laos (lasst euch durch den reis nicht verwirren…) Natuelrich ahbe ich auch wie 90% der adneren Touris mir dort dann auch ein Beerlao t-shirt gekauft. Man muss es getrunken haben um zu wissen dass es gut ist. jeder Beerlaoprobierer kann ides bestaetigen. und falls nicht, mag derjenige einfach kein Bier.
4. Kann man noch ind e organic farm helfen und Englisch unterricht geben nd dafuer fast kostenlos dort wohnen, haben wir aber auf grund der schwestern von sina dann nciht gemacht, obwohl ich es schon toll gefunden haette.
Whatsoever hier spricht man wieder viel Englisch)…
Am naechsten Tag wollten wir dann kajacken gehen, haben aber dann zu lange geschalfen, es eigentlich uns abgeschminkt und einfach in die Stadt gelaufen Kaffee trinken… kaffe ist okai, aber meinen Levazza Schnaps vermisse ich hier sehr. nun kommen wir wieder zu dem in Asien klappt irgendwie immer alles (wird noch ein paar Mal vorkommen). Bei unserem Cafe bemerkten wir, dass eien Gruppe anscheinend noch nicht abgefahren war, wir hin und gefragt und ja noch Problem, kriegt auch sogar das Fruehstueck umsonst… Ja wunderbar (bei 7$ aber auch zu erwarten) ab auf die Kajack tour.
Die Strassen in Laos sind in ordnung, weitestgehendst. aber manchmal hat es halt doch Stuecke weggeschwemmt und es wird “abenteuerlicher” (nicht wirklich) Also rauf den fluss im Gigatuktuk mit 7 Kajaks oben drauf. *kein Bock auf schreibenmehr gerade, sehr frueh aufgestanden, dnn gemerkt dass wir auch einfach zwei stunden spaeter kommen koennen(asiaten planen immer ne verpeilzeit ein) und sitzen gerade in Siem Reap beim beruehmten Angkor (tombraider wurde auch dort gedreht). Eine riesige Tempelanlage. sucht mal im etz, bomabstisch. Und da es auch so bombastisch ist, werden hier auch massenweise touris hin und hergekarrt.. einzige moeglichkeit dem zu entgehen ist: 4:40 aufstehen, 5 hinfahren und nicht sonennuntergang mit 200 mann (es ist gerade Low season, die sogar noch extra low ist) sondern sonnenaufgang dannmit 20 Mann erleben…. von daher mache ich mal schluss, angkor erfahrungen gibt es in 2 wochen (wenn ich mal mit dem schreiben aufgeholt habe) und Bilder nach dem 10.Oktober. eins kann ich sagen: soooo schoen
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